Capsule Wardrobe Anleitung

Vielleicht kommt auch dir dieses lästige Problem bekannt vor: Dein Kleiderschrank platzt zwar fast aus allen Nähten, aber du hast trotzdem nichts zum Anziehen. Als ich  das erste Mal von der Capsule Wardrobe hörte, war ich begeistert: Das ist es! Eine minimalistische Garderobe mit wenigen ausgewählten Kleidungsstücken, die sich untereinander zu möglichst vielen verschiedenen Outfits kombinieren lassen.

Capsule Wardrobe Anleitung

Schritt 1: deinen persönlichen Stil definieren und deinen Lifestyle analysieren

Bevor du mit dem Zusammenstellen deiner Capsule Wardrobe startest, muss dir erstmal klar sein, bei welchen Aktivitäten du deine Outfits anziehen möchtest und wie viele Outfits pro Aktivität du benötigst.

Wie gestaltet sich dein Alltag und welcher Kleidungsstil ist angebracht? Als Angestellte im Büro, Freiberuflerin, Ärztin oder Studentin stellt dein Leben schließlich ganz andere Anforderungen an deine Garderobe.

Lade dir am besten HIER die Capsule Wardrobe Checklisten herunter und mache eine Liste aller Aktivitäten, denen du regelmäßig nachgehst: arbeiten, zu Hause sein, Freunde treffen, Party machen usw. Kreiere ein Diagramm, um dir zu veranschaulichen, welche Outfits du in welchem Umfang benötigst. Schreibe dazu, welcher Kleidungsstil zu welchen Aktivitäten am besten passt. z.B. Arbeiten: klassisch, Freunde treffen: casual usw.

 

Capsule Wardrobe Anleitung Schritt 2: Mit einem Moodboard deinen Stil entdecken

Ich persönlich finde, dass Pinterest für diese Aufgabe am besten geeignet ist. Du kannst eine Pinnwand anlegen, nach bestimmten Kleidungsstilen und Kleidungsstücken suchen und die schönsten Bilder auf deine Pinnwand pinnen.

Danach ist das Finden deiner persönlichen Lieblingsstücke gleich keine ganz so große Herausforderung mehr. Du hast deine Vorlieben in Bezug auf verschiedene Farben, Stoffe und Silhouetten auf der Pinnwand abgespeichert!

Capsule Wardrobe Anleitung Schritt 3: Die Farbpalette festlegen

Wenn es darum geht, eine vielseitige Capsule Wardrobe für alle Lebenslagen zusammenzustellen, ist eine begrenzte Farbpalette einer der Schlüssel zum Erfolg. Die Kleidungsstücke sollen sich ja schließlich wunderbar miteinander kombinieren lassen.

Schon fünf Farben reichen aus, um eine beeindruckende und vielseitige Capsule Wardrobe zusammenzustellen:

Basisfarben:

  1. Dunkle neutrale 1
  2. Dunkle neutrale 2
  3. Helle neutrale 1
  4. Helle neutrale 2
  5. Akzentfarbe (n)

Zu den dunklen neutralen Farben gehören braun, dunkelblau (denim), khaki, schwarz, anthrazit. Zu den hellen neutralen: weiß, hellgrau, grau melange, creme, beige.

Capsule Wardrobe Anleitung Schritt 4: Basics

Das Fundament deiner Capsule Wardrobe besteht aus echten Klassikern in den Basisfarben in dunklen und hellen neutralen Tönen. Es lohnt sich in gute Qualität zu investieren, damit deine Basics dir möglichst gute Dienste leisten können und damit du sie so häufig wie möglich tragen kannst.

Wichtig ist es, dass alle Basicteile gut sitzen und dass du dich wohlfühlst.

Capsule Wardrobe Anleitung Schritt 5: Capsule Wardrobe aufhübschen

Damit es auch mit diesem minimalistischen Konzept nicht zu langweilig im Kleiderschrank wird, ist es wichtig, auch ein bisschen Platz für modische Statement-Teile zu reservieren. Ergänze die Basis auch um einige modischen Teile und Accessoires, passend zu deiner Farbpalette! So wird deine Capsule Wardrobe abwechslungsreich  und du wirst sie Tag für Tag mit viel Freude tragen!

Accessoires sind die einfachste, schnellste und günstigste Möglichkeit, wie du dein Outfit aufhübschen kannst, ohne viel Geld ausgeben zu müssen.

Endlich ausmisten!

Nun ist es an der Zeit, dass du dich von den Kleiderstücken verabschiedest, die es nicht in deine neue Capsule Wardrobe geschafft haben! Schaue dir jedes deiner Kleidungsstücke einzeln an und überlege dir, in welchen Teilen du dich pudelwohl fühlst. Zudem kannst du dich fragen, ob das jeweilige Teil zu deiner neuen Garderobe passt und hochwertig es verarbeitet wurde. Alles andere kannst du auf der Stelle aussortieren

Die Profi-Aufräumerin und Autorin Marie Kondo hat dazu eine gute Frage geprägt: Macht mir das Freude und nützt es mir? 

 

Wenn du Lust hast, deine eigene Capsule Wardrobe einzurichten, aber nicht so recht weisst, wie du dabei genau vorgehen sollst, dann empfehle ich dir mein E-Book. Das E-Book führt dich mit Hilfe einer einfachen Schritt für Schritt Anleitung durch den gesamten Einrichtungsprozess. Ausserdem gibt es dir zusätzliche Tipps rund um Stilfindung und Farbkonzepte.

Capsule Wardrobe Anleitung

 

entrümpeln

Unordentliche Papierberge auf dem Schreibtisch, der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, das Wohnzimmer ist ein einziges Chaos und der Wert der Pfandflaschen im Keller geht inzwischen in die Hunderte…Kommt dir das bekannt vor? Du bist aber nicht allein, vielen Menschen fällt es äußerst schwer, in allen Lebensbereichen immer Ordnung zu halten.Wir leben in einer stressigen und hektischen Zeit, kein Wunder, dass wir es nicht schaffen, immer perfekt zu sein. Unordnung und Chaos machen aber unser Leben noch stressiger.
In unserer heutigen sich immer schneller drehenden Welt ist ein Rückzugsort essentiell um Energie zu tanken und damit den Herausforderungen des Alltags zu begegnen.Die Lösung ist ein aufgeräumter, organisierter Haushalt. Das erspart dir lästiges Suchen und nerviges Herumkramen. Du erleichterst deinen Alltag ungemein.Es ist im Prinzip gar nicht so schwer, in den eigenen vier Wänden Ordnung zu schaffen. Der erste Schritt zu einem aufgeräumten und strukturierten Haushalt ist Entrümpeln! In deiner Wohnung entsteht Raum für Neues, du wirst dich unbeschwerter und glücklicher fühlen.Damit die komplette Entrümpelung nachhaltig ist und nicht planlos abläuft, habe ich für euch ein Paar Tipps & Tricks zusammengefasst.

Entrümpeln leicht gemacht

Je nach Typ macht es Sinn, dir dabei zum Beispiel einen ganzen Tag oder ein ganzes Wochenende vorzunehmen (die Hau-Ruck-Methode) oder Stück für Stück (die Schritt-für-Schritt-Methode) vorzugehen.

Die Hau-Ruck-Methode – man entrümpelt die komplette Wohnung am Stück. Wer sich für diese Variante entscheidet, sollte wissen, dass nach der großen Entrümpelungsaktion auf jeden Fall die Routine folgen muss. Täglich, wöchentlich oder monatlich. Sonst ist die ganze Arbeit vergebens, weil maximal ein paar Tage Ordnung herrscht und dann das Chaos wieder Einzug hält. Chaos hat immer eine Ursache, und wenn die nicht beseitigt wird, kann das Chaos auch nicht verschwinden.

Die Schritt-für-Schritt-Methode – man entrümpelt jeden Tag sagen wir mal, 10-15 Minuten. Man fängt also gleich mit der Routine an, enthält also schon das Training für die Zukunft. Hier hat man zwar nicht so schnell die ganz großen Erfolgserlebnisse, weil man jeden Tag in kleinen Schritten das Chaos beseitigt, aber der Vorteil ist, dass man mit seinen Kräften haushaltet. Das Chaos ist nicht über Nacht gekommen, man muss es auch nicht über Nacht beseitigen.

Entscheide selbst, welche Methode dir lieber ist und fange am besten heute an, zu entrümpeln!

Entrümpeln: 3 Schritte

Schritt 1: Leer räumen und sauber machen

Zuerst sollte der Raum, egal ob es sich um ein Regal, eine Schublade oder ein gesamtes Zimmer handelt, entleert werden. Alle Gegenstände können aus einem Tisch oder auf dem Boden ausgebreitet werden. Wenn es sich z.B. um ein Regal geht, das zukünftig nur Bücher enthalten soll, entferne alles, wobei alle Bücher auf einen Platz gelegt werden. Die Räume (Regale, Schubladen, usw.) müssen vor dem einräumen gründlich gereinigt werden

Schritt 2: Drei-Kisten-Methode

Ein Vorgehen, für alle, denen es schwer fällt, etwas wegzuschmeißen. Dabei werden Dinge in drei Kategorien eingeteilt.

  1. Behalte ich
    Dinge, bei denen man sicher ist, dass man sie behalten möchte
  2. Kann weg
    Dinge, bei denen man sicher ist, dass sie weg können
  3. Weiß nicht
    Dinge, bei denen man unsicher ist. Diese werden zunächst weggepackt. Nach einem Jahr wird geschaut, ob man sie gebraucht hat – oder sich überhaupt noch daran erinnert. Was nicht benötigt wurde, kommt weg

Auf den ersten Blick ist es eine gute Methode, da Entscheidungen nicht unmittelbar getroffen werden. Sie ist jedoch nicht unproblematisch. Es besteht die Gefahr, dass zu viel in die Kategorie „Weiß nicht“ gelegt wird und kaum etwas in „Kann weg“. Urteile werden verschoben, und ob man in einem Jahr entscheidungsfreudiger ist, ist fraglich.

Schritt 3: Gegenstände einräumen

Je nach dem, in welcher Kiste (s. oben) die Gegenstände gelandet sind, werden sie eingeräumt, weggebracht oder erstmal zwischengelagert (Kiste „weiß nicht“), um später eine Entscheidung zu treffen, was mit den Sachen passieren soll.

Entrümpeln: was kann weg?

Wenn du dir unsicher bist, ob du etwas weggibst, aussortierst oder wegwirfst, können folgende Fragen helfen, eine Entscheidung zu treffen:

  • gebrauche ich diesen Gegenstand regelmäßig?
  • Könnte ich den Gegenstand nicht neu kaufen, leihen oder irgendwie neu besorgen, falls ich ihn doch noch ein mal brauchen sollte?
  • verbinde ich mit diesem Gegenstand positive Gefühle?
  • Würde ich diesen Gegenstand vermissen, wenn er nicht mehr da wäre?

Entrümpeln: wohin mit dem Müll

Alles in den Abfalleimer? Nein, natürlich nicht. Beim Entrümpeln wirst du auf viele nützliche Gegenstände und schöne Erinnerungen stoßen. Diese Gegenstände geben deinem Zuhause eine Persönlichkeit und lassen ein Heimatgefühl entstehen. Bestimmt tragen aber nicht alle deine Gegenstände zu dieser harmonischen Atmosphäre bei, und können deswegen entrümpelt werden

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