Kleiderschrank aufräumen mit Marie Kondo

*Dieser Beitrag enthält Werbung für Roombeez

Ordnung ist das halbe Leben – fast jeder kennt diesen Spruch. Jeder Mensch braucht Ordnung. Und das ist auch der Grund, warum die KonMari-Methode von Marie Kondo im Moment so erfolgreich ist. Weil wir so viel Durcheinander in unserem Leben haben. Und Ordnung ist etwas, das uns Struktur gibt. Durch die äußere Ordnung kann man auch seine innere Ordnung wieder herstellen.

Schaut doch mal im Artikel von Roombeez, wie die Aufräummethode von der Japanerin Marie Kondo funktioniert und wie man dabei vorgehen soll!

Durch ihre Aufräummethode wurde Marie Kondo weltberühmt. Sie hat das Aufräumen revolutioniert, finde ich. Und sie kommt damit zur richtigen Zeit, denn der Trend ist: Minimalismus, Ausmisten, Aufräumen, mit weniger Dingen auskommen. Ziel der so genannten KonMari-Methode ist es, seine Sachen so zu ordnen, dass man nie wieder an diesen Punkt kommt, also dass man nie wieder aufräumen muss!

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Marie Kondo hat die nach ihr benannte Methode (Kondo Marie) darauf ausgelegt, dass man „in einem Rutsch, in kurzer Zeit und perfekt“ aufräumt – und danach nie wieder. Dabei wird der eigene Besitz in Kategorien eingeteilt und darauf geprüft, ob er einem Freude bereitet.

Kleiderschrank aufräumen mit Konmari Methode

Ihr Lieben, es geht los! Ich habe mir einiges vorgenommen. Heute ist mein Kleiderschrank dran!

Wenn man Platz hat, dann verführt das immer ein bisschen auch dazu, dass man alles hortet und sich so allerlei ansammelt. Mein Kleiderschrank wurde so im Laufe der letzten Jahre zum Messie-Schrank. Ein Schrank voller Kleidung, aber angezogen habe ich auch nur das, was immer oben liegt oder eben die Lieblingssachen, die gut sitzen und in denen man sich wohlfühlt. Ich bin ausgestattet für alle möglichen Eventualitäten, die wahrscheinlich dann doch nicht eintreffen.

Vorab, ich habe nicht alles eins zu eins so umgesetzt wie es die KonMari-Methode vorgibt. Einiges finde ich für mich total gut umsetzbar, anderes nicht. Das muss jeder letztlich für sich entscheiden, aber den Grundgedanken finde ich großartig und genau deshalb habe ich mich auch daran orientiert.

1.Schritt: Alles auf einen Haufen

Im ersten Schritt der Konmari-Methode sollte man alle Dinge einer Kategorie hervor holen. Im Falle der Kleidung bedeutet das etwa, dass man aus allen Schränken und Räumen alle Kleidungsstücke rausholt und auf einen Haufen legt.

Das Ziel des Anhäufens ist es, dass man einen Überblick hat. Außerdem führt dieser Schritt einem vor Augen, wie viel Besitz sich über die Jahre angehäuft hat.

2.Schritt: Die Glücksfrage

Wenn man alle Stücke einer Kategorie vor sich sieht, nimmt man jedes einzeln zur Hand und fragen sich: Does it spark joy?/Macht mir dieser Besitz Freude? Jedes Teil, dass auf diese Frage kein klares Ja bekommt, wird gespendet oder entsorgt.

3. Schritt: Richtig aufbewahren und falten

Für Kleidung hat Marie Kondo einen besonderen Tipp: die T-Shirts und Hosen werden so gefaltet, dass sie in den Schubladen stehen. So sieht man zum einen auf einen Blick, welche Kleidungsstücke man besitzt. Zum anderen vermeidet man, Unordnung im Kleiderschrank zu schaffen, wenn man nach einem bestimmten Stück sucht.

Deshalb habe ich als erstes alle Shirts und Pullis zu kleinen Paketen zusammengefaltet, die aufrecht eingeräumt werden können. Diese Falttechnik hat mein Leben verändert!;) Nein wirklich, ich finde es viel besser, wenn die Kleidungsstücke nebeneinander „stehen“ und nicht aufeinander liegen. Ich finde es sehr praktisch, weil man wirklich einen besseren Überblick hat, als wenn man mehrere T-Shirt-Stapel in einer Schublade durchsuchen muss…Probiert es mal aus! Da ich keine Schubladen in meinem Kleiderschrank habe, habe ich sie aufrecht in Boxen organisiert.

Schmuck wie im Geschäft präsentieren

Auch Schmuck sollte so präsentiert sein, dass er seine volle Schönheit zeigen kann. Im Moment lagere ich die großen Ketten in solchen Behältern und kleinere Teile wie Ohrringe, Armbänder und Ringe in kleinen Schatullen.

Schuhe nach dem Glücksprinzip einräumen

Schuhe sollten nach dem stetig steigenden Glücksprinzip eingeräumt werden. Marie Kondo empfiehlt also, schwere Schuhe nach unten zu stellen und leichtere nach oben. In meinem Schrank ist diese Ordnung leider nicht möglich. Ich bewahre leichte Schuhe in durchsichtigen Boxen auf:

 

Socken, Strumpfhosen und Unterwäsche

Marie Kondo meint man solle die Socken nicht auf links zusammenrollen, denn die Gummis würden so ausleiern. Die Cups der BHs sollte man nicht ineinander falten. Ja, es geht sehr um Wertschätzung der Kleidung. Ich finde es viel zu aufwändig, jeden Slip zusammenzufalten und verzichte deshalb komplett darauf, ich schmeisse meine Unterwäsche einfach in die Schublade;))

So sieht jetzt mein Kleiderschrank aus!;) Wahnsinn oder?

An dieser Stelle möchte ich nochmal betonen, dass ich Grundidee von Marie Kondo als sinnig erachte, aber deshalb nicht alles eins zu eins für mich umsetzen muss.

Einige Tipps find ich nicht so sinnvoll, wie z.B. den Farbverlauf berücksichtigen (helle Farben nach vorne, dunkle nach hinten) und das Prinzip der aufsteigenden Linie (links die längeren und schweren Sachen aufzuhängen und rechts die leichteren und kürzeren Kleidungsstücke). Ich habe meine Oberteile nach Farben sortiert, allerdings die Reihenfolge der Farben und die Länge der Oberteile finde ich nicht so wichtig.

Wichtig ist, der erste Schritt ist getan. Mein Kleiderschrank war seit Jahren nicht mehr so aufgeräumt und strukturiert. Ich freue mich, dass ich mich von vielen Kleidungsstücken getrennt habe und bin besonders von der Falttechnik der Shirts begeistert. Ausmisten befreit auch irgendwie immer ein bisschen. Ich öffne jetzt meinen Kleiderschrank mit einem besseren Gefühl. Ich freue mich, wenn ich den ein oder anderen dazu motiviert habe beim Magic Cleaning mitzumachen und freue mich über eure Erfahrungen!

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