Wohnen unterm Dach

Darf ich sagen, dass ich unsere Dachgeschosswohnung bei diesem Wetter toll finde, es genieße auf der Terrasse zu sitzen und einfach mal Nichts tue? Ich mag es sehr, wenn die Wohnung von der Sonne durchflutet wird. Helligkeit war für mich schon immer ein wichtiger Faktor, um mich wohlzufühlen. Selbst an grauen Tagen ist es in unserer Wohnung hell. Man kann von dort so toll in den Himmel schauen und sogar auf den Wald neben unserem Haus;) Das liebe ich ja sowas von!

Es hat eine Menge Vorteile, unter dem Dach zu leben. Kein Durchgangsverkehr vor der Wohnungstür etwa, mehr Ruhe, mehr Gemütlichkeit, mehr gefühlte Privatsphäre…

Dachgeschosswohnungen haben ja ihren ganz eigenen Charme – aber auch ihre ganz individuellen Nachteile,  wie etwa die vielen schrägen Flächen und die große Hitze im Sommer. Deshalb ist beim Einrichten einer Dachgeschosswohnung ein wenig Geschick gefragt.

Mir ist sehr wichtig, dass alles miteinander harmoniert. Da ich dazu neige, ab und zu etwas schusselig zu sein und immer diverse Dinge in meinem Kopf habe, bevorzuge ich zu Hause einen einheitlichen, harmonischen Look.

Hier ist ein Einblick in unsere Küche – der Lieblingsraum der Wohnung (s. Bild oben).  Hier werden Feste gefeiert, Tränen gelacht und getrocknet. Hier beginnt und endet unser Tag gemeinsam. Wir zelebrieren das Zusammensein am Liebsten beim Essen. Lange und lecker. Die besten Partys finden bekanntlich in der Küche statt.Eine Küche darf gern nach Leben aussehen;) Durch die Schrägen sind nur wenige wirklich deckenhohe Wände vorhanden. Platz für große Wandschränke, Bücherregale oder Schlafzimmerschränke haben wir deshalb nicht. In der Küche haben wir auf Küchenschränke verzichtet .

In anderen Räumen haben wir Schränke selber gebaut, um den Platz in den Nischen und unter den Schrägen optimal zu nutzen.

Wir haben das Dach zwar gut isoliert, aber da wir viele Fenster haben, wurde es im Sommer doch richtig richtig heiß. Eine Lösung musste her. Wir haben uns nach langem Hin und Her für ein Mix aus Plissees und Verdunkelungsrollos entschieden. So kann die gewünschte Sicht ebenso wie das einfallende Licht komfortabel und gezielt reguliert werden können. Wir haben alles online bestellt: große Auswahl an Plissees auf sonnenschutz-riese.de. Das war die beste Entscheidung ever!

Den Raumtrenner aus Holz (s. Bild oben) haben wir übrigens selber gebaut – hier findet ihr die Anleitung. Wir haben uns für flache und schlichte Möbel entschieden, denn niedrige Sideboards und Tische lassen das Zimmer größer wirken. Helle Farben sind sehr wichtig, ansonsten wirken die Räume schnell klein und überladen. Es gilt: Weniger ist mehr. Mir ist besonders wichtig, dass unsere Wohnung mich selbst widerspiegelt, dass sie ein gemütlicher Rückzugsort ist und ganz generell mag ich es, wenn eine Wohnung individuell eingerichtet ist und es das ein oder andere Einzelstück zu entdecken gibt.

Minimalismus im Bad

Da ich inzwischen mehrfach nach Minimalismus im Badezimmer gefragt wurde, möchte ich euch heute nun doch ein Paar Bilder von unserem Bad zeigen und ein paar Zeilen dazu schreiben. Eine Wellnesstempel brauche ich nicht, denn Achtsamkeit bietet genügend Möglichkeiten, mich auch in einem gewöhnlichen, schnickschnackfreiem Badezimmer frisch zu machen und gleichzeitig wunderbar zu entspannen.

Mir war es sehr wichtig, dass unser Bad ganz schlicht wird: Nur die nötigste Einrichtung – dazu Licht, einen großen Spiegel und schöne Fliesen. Ich hatte den Anspruch,  im neuen Bad mit möglichst wenig auszukommen. Schließlich soll das Bad nicht nur einfach und bescheiden sein, sondern auch alltagstauglich, pflegeleicht und aufgeräumt. Im Bad haben wir nur einen großen Waschtisch mit zwei Waschbecken und zwei großen Spiegeln an Möbel. Und das reicht völlig aus! An Badmöbeln gibt es schon alleine deshalb nicht viel, weil neben Duschkabine, Badewanne, WC und Waschtisch einfach kein Platz mehr ist;)

Den Waschtisch hat mein Mann selber gebaut: die schöne Waschtischplatte ist aus Massivholz, die Wandspiegel haben wir bei badspiegel.org und die Wandleuchten in einem Baumarkt gekauft.

Für die Schmutzwäsche habe ich einen schönen geflochtenen Korb (siehe Bild oben). Dann gibts eine Kiste für Putzmittel, sowie nochmal die gleiche Kiste, in der ich das Toilettenpapier untergebracht habe. Wenn mir meine Mama etwas mitgegeben hat, dann ist es definitiv der Sinn für Ordnung, der sich sogar bis in den Badschrank auswirkt. Da ich vor einer Weile meine komplette  “Kosmetiksammlung” aussortiert und mir auch schon länger nichts mehr nachgekauft habe, ist dieser Bereich mittlerweile recht übersichtlich und ständiges Suchen gehört der Vergangenheit an.

Ich war noch nie der Typ mit den vielen Shampooflaschen, Dösschen und Fläschchen. Ich habe noch nie richtig verstanden, warum man seine Shampoos und Duschgels auf dem Wannenrand oder einer anderen Ablagefläche drapiert und warum man überhaupt eine so große Auswahlmöglichkeit braucht. Minimalismus im Badezimmer gab es bei mir immer schon;)  Alles ist inzwischen aber deutlich minimalistischer geworden. Ich habe neulich angefangen, Körperflegeprodukte selber herzustellen – z.B. Badesalz, Handseife und Bodylotion. Hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Mittlerweile bin auf Kokosöl umgestiegen und pflege damit meinen Körper, mein Gesicht, benutze es als Deo, manchmal als Haarkur, als Mundspülung & zum Abschminken. Außerdem benutze ich eine Aloe Vera Seife für meine Haare, als Duschgel & ebenfalls zum Abschminken. So spare ich mir einige Produkte, weil ich auf meinen Alles-Könner vertraue. Mir ist bewusst, dass das manchen Frauen nicht reichen würde. Das ist okay. Ich habe noch nie besonders viel Geld für Kosmetik ausgegeben und konnte mit dieser Endlos-Auswahl an Kosmetik Produkten ohnehin nie viel anfangen.

Habt Ihr Euer Bad schon reduziert, und wenn ja, wie sieht es jetzt aus? Habt Ihr Tipps für mich, Gedanken, Horrorgeschichten? Und was ist Euer ‚wunder Punkt‘ beim Vereinfachen?

Summer mood

Heute gibt es seit langem mal wieder Sonntagsbilder. Mit frischen Bildern aus unserer Küche, die ich am Wochenende endlich mal wieder so richtig aufgeräumt, geputzt und dekoriert habe.

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